Berichte über externe Tanzveranstaltungen
Bericht vom TSJSH:
Am 19. und 20. November fanden die Turniere der Baltic-Youth-Open im Kulturzentrum „Hohes Arsenal“ in Rendsburg statt. Hier tanzten die Kinder- bis Jugend-Paare in allen Klassen und beiden Sektionen. Die Turniere fanden in zwei Sälen statt; im Studio tanzten die Paare der D- und C-Klaasen während die Paare der B- und A-Klassen im großen „Bürgersaal“ eine flotte Sohle auf das Parkett legten. Wie auch im vergangenen Jahr hatte der DTV für diese Veranstaltung vier Ranglisten (siehe Artikel: Rendsburg – Ranglisten) vergeben. Das erste Mal war dieses Jahr auch ein Sanitäter vom Deutschen Roten Kreuz anwesen, der an diesen beiden Turniertagen mehrmals Erste Hilfe leisten musste.
Dieses Mal waren wieder rund 300 Paare, die aus 12 Bundesländern und Dänemark anreisten, in 23 Turnieren am Start. Bemerkenswert ist, dass alleine Nordrhein-Westfalen rund 60 Starts am gesamten Wochenende hatte.
Die D- und C-Klassen waren am Sonnabend bei den Lateinturnieren dieses Mal sehr gut besetzt, was sich auch bei der Stimmung im Publikum bemerkbar machte. Hier wurden die Paare teilweise so lautstark angefeuert, dass die Musikanlage überfordert wurde. Im „Bürgersaal“ bewerteten das ganze Wochenende über sieben Wertungsrichter die Paare, wobei fünf Wertungsrichter aus Deutschland eingesetzt wurden. Das Wertungsrichtergespann wurde durch die dänischen Wertungsrichter Jesper Frederiksen (Kopenhagen) und Michael Haslund (Odense) komplettiert.
In den letzten Pausen wurde wieder Partymusik (Pinocchio, Lollipop usw.) aufgelegt. Dieses Jahr kamen nicht nur die Jugendlichen auf die Fläche, sondern auch die Zuschauer schwoften am Rand der Tanzfläche.
Das Highlight dieser Veranstaltung war wieder das Teammatch in den lateinamerikanischen Tänzen, bei dem sich sieben Mannschaften aus sechs Bundesländern maßen. Die Stimmung übertraf sogar die der Vorjahre, was eigentlich unmöglich schien. Die TNWJ stellte zwei Mannschaften. Die Bundesländer Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hessen und Schleswig-Holstein konnten je eine Mannschaft ins Rennen schicken. Das hessische Team gewann den Mannschaftskampf mit 87 Punkten. Darauf folgten die Teams Baden-Württemberg mit 89 Punkten und Nordrhein-Westfalen 1 mit 102,5 Punkten. Zu erwähnen ist noch, dass das Team aus Brandenburg ab dem Cha Cha Cha nur noch mit drei Paaren aufwarten konnte, da ein Paar verletzungsbedings aufhören musste.
Zum Abschluss gab es noch Dankesworte von Jörg Grigo, Jugendwart TSH. Er bedankte sich bei allen Helfern ohne die eine Veranstaltung wie die Baltic-Youth-Open nicht durchzuführen wäre, bei den Landestanzsportverbänden für die rege Teilnahme bei den Turnieren sowie bei Matthias Schamberg vom Deutschen Roten. Ganz besonders bedankte er sich im Namen der Tanzsportjugend Schleswig-Holstein bei Walter und Ingrid Hintz mit einigen Präsenten, da die Beiden seit Jahren selbstlos alle Jugendauschussmitglieder der TSJSH sowie einige Helfer, dieses Jahr waren es 11 Personen, die sie bei sich im Haus unterbrachten, da ansonsten 22 Übernachtungen mehr zu zahlen gewesen wären. Wolfgang Kilian, Jugendwart TNW, bedankte sich bei Veranstaltern für die gelungene Veranstaltung mit einigen Geschenken.

Tanzspiegel (Nordtanzsport), 01.03.2005
Von "Latin-Fever" bis "Gruselstimmung"
Das 1.Latin Team Kiel präsentiert seine tänzerische Vielfalt

Sonntag Abend in der Landeshauptstadt Kiel. In der Bresthalle spielte sich ein höchst seltsames Spektakel ab: Gruselig schön gestylte Gestalten legten letztmalig Hand am Outfit an, rassige Latinos waren schon längst nervös, denn auf der Tribüne der aufwändig dekorierten Halle warteten gespannt 300 Zuschauer auf den ersten öffentlichen Auftritt beider Teams des 1. Latin Team Kiel. Der Verein zeigte an diesem Abend seine Programme für die Saison 2005 und präsentierte so nicht nur das A-Team mit dem „Tanz der Vampire“ sowie sein B-Team mit dem Thema „La vida es un sueňo" (Das Leben ist ein Traum), sondern stellte auch die Trainer Jes Christophersen vom A-Team und Michael Haas und Viola Hahn vom B-Team sowie alle mitwirkenden Hände, wie Designer und Schneider, vor.
Die Generalprobe machte deutlich, dass das Formationstanzen in Kiel eine immer größere Rolle einnimmt und der Verein seinen Bekanntheitsgrad dank Presse und Mundpropaganda in den letzten Jahren erheblich steigern konnte. So kann wohl auch zum Heimturnier in Kiel am 2. April 2005 mit gefüllter Halle und reichlich Gänsehautstimmung und gerechnet werden.
Wie emotional auch das "Drumherum" des Formationstanzens sein kann, zeigte der Dank des B-Teams an seinen Haupttrainer, denn er bekam ein Lied zur Melodie "We Have a Dream" gesungen; jeder einzelne Tänzer des B-Teams sang eine eigens getextete Strophe und die CD wurde in einem Haufen Umarmter einem emotional gerührten Trainer übergeben. „We Have a Dream“ - dies kann wohl auch auf den gesamten Verein übertragen werden, denn er träumt nach dieser gelungenen Generalprobe von einer gleichartigen Saison, viel Erlebnissen und fairen Ergebnissen.
Da das A-Team sich bedingt durch die außerordentlich starke Konkurrenz in der letzten Saison nicht in der Regionalliga halten konnte und das B-Team einen Aufstieg zu verzeichnen hatte, trafen nun beide Teams in Oldenburg erstmalig in einer Liga - der Oberliga - aufeinander.
Inmitten der Konkurrenz, die vor allem aus Niedersachsen und Bremen angereist war, zeigten beide Kieler Teams nacheinander ihren ersten Turnierdurchgang. Das B-Team begeisterte seine Trainer; es zeigte in der Vorrunde eine aufgeweckte und solide Leistung, während das A-Team über seine Darbietung, insbesondere das Roundabout mit anschließender Schleuder, nicht glücklich war. Trainer und Tänzer wussten: Da steckt noch mehr drin! Überschwängliche Freude herrschte in der Kabine des B-Teams, als sie erfuhren, dass sie als Aufsteiger zusammen mit dem A-Team das großen Finale bestreiten durften. Mit den finalen Leistungen im großen Finale stellten sich Trainer und Tänzer äußerst zufrieden.
Die offene Wertung wurde von den Teams als lang erwarteter Höhepunkt eines gelungenen Turniers mit großer Spannung erwartet und sorgte für Raunen, Staunen und ausreichend Verwirrung. Lang wussten die Formationen nicht, welchen Platz sie belegten, denn die Wertungsrichter waren sich nicht einig. Das A-Team belegte schließlich den 3. Platz mit der Wertung 3-2-6-4-4, das B-Team wurde auf den 6. Platz mit 6-5-5-3-7 von insgesamt neun teilnehmenden Formationen gewertet.
So ging ein äußerst spannender erster Turniertag zu Ende. Am Schluss waren sich alle einig: "In zwei Wochen werden die Karten neu gemischt"!
Viola Hahn, Kathrin Boettcher


präsentierte die
3. Video Clip Meisterschaft
am Samstag, den 8. Mai 2004
in der Hein - Dahlinger - Halle in Kiel - Gaarden
Bilder vom Heimturnier des 1. LTK im Frühjahr 2004 in Heikendorf
Bernd Moltzen empfahl uns die Baltic Youth Open, ein internationales Lateinturnier der Junioren und Jugend bis A-Klasse, am 22. + 23.11.2003 in Rendsburg zu besuchen. Einige sind dieser Empfehlung gefolgt und haben es wohl nicht bereut. Die Teilnehmer sind bundesweit und aus dem skandinavischen Raum angereist. Schon das Können der Kleinsten ist kaum zu glauben. Wenn dann aber die Jugend A an den Start geht, dann könnte man wirklich deprimiert sein. Na ja, die meisten von uns sind eben "alt" (also über 20)!
Im Jive fragte man sich, ob die Tänzer auch mal Bodenkontakt haben, im Samba kann das menschliche Auge die Geschwindigkeit der Füße nicht mehr wahrnehmen und in der Rumba gehört der Kopf der Dame ab und zu auf den Boden...
Etwas viel Dynamik...


Im Ranglistenturnier Jugend A gewannen übrigens 3 Paare aus Baden - Württemberg und Berlin. Schleswig - Holstein hatte aber immerhin ein Paar unter den letzten sieben.