Foxtrott
Der
Slowfox
Der
Slowfox ist der typische Standardtanz. Aus ihm sind alle anderen
Standardtänze
entwickelt worden. Im Sommer 1914
tauchte der Foxtrott erstmals in den USA auf. Er hat
seinen Ursprung in der Jazzmusik
der Schwarzen bzw. im Rag und wurde von der
schwarzen Bevölkerung in New
York getanzt, bevor er die Weißen im Sturm eroberte.
Auch
heute noch ist die typische Zählweise des Slow-Foxtrott „slow-quick-quick“
und ist
immer noch die Domäne der Engländer.
Der Slowfox zeichnet sich durch
seine fließenden, raumgreifenden Bewegungen aus, in
denen lang gestreckte Wellen
sichtbar sein sollen, die nie zum Stillstand kommen. Das
Paar sollte gleichmäßig und
ohne jegliche Stops über das Parkett gleiten. Das Tempo
beträgt 30 Takte pro Minute.
Taktart: 4/4 Takt
/ Tempo: 28-34
Takte/Minute, Turniertempo: 30 Takte/Minute.
Quickstep
/ Foxtrott
1927
bekam der Foxtrott seine eigentliche Form als Quickstep.
Beide Formen (Quickstep und
Slowfox) wurden in das Turniertanz - Programm aufgenommen. Die Einflüsse der
Swing-Musik ließen den Quickstep nach
1930 rhythmisch lockerer und damit einfacher
zum Tanzen werden. Der Quickstep ist der
prickelndste unter den „Standardtänzen“: flott in
seinen fortschreitenden Bewegungen,
quirlig in seinen Hüpfschritten, so dass er heute der
beliebteste moderne Gesellschaftstanz
ist. Im Gegensatz zum Langsamen Walzer mit
seiner Seitwärtsbewegung werden beim
Quickstep Linien und Kreise getanzt.
Charakteristisch für den Quickstep sind
die sehr schnellen, kontrolliert fließenden
Laufbewegungen, die durch Dynamik, dem
Wechsel von „slow“ - und „quick“ - Schritten und
das rasche Tempo von 50 Takten pro
Minute beherrscht werden. Er ist fröhlich, sportlich
und trickreich. Besonders auffällig
sind die schnellen Beinbewegungen, die leicht und
spielerisch wirken sollen.
Taktart:
4/4 Takt
Tempo:
40-50 Takte/Minute, Turniertempo: 50 Takte/Minute
Quelle:
Carsten Weber GmbH, Frankfurt / Main
Discofox
Ein
bewegungsintensiver, schwungvoller Tanz aus der Swing-Familie, in den USA als
Hustle bekannt. Um 1973/74 gingen die frei improvisierenden Beat-Tänzer wieder
zur Tanzhaltung über; es entstand auf der Basis des klassischen Foxtrott
(Fuchsgang) in Amerika der Hustle und im deutschsprachigen Raum der Disco-Fox
(mit Figuren und Variationen aus dem Swing und "altem Rock"). In der
Schweiz entstand daraus der Ende der 80iger Jahre die Bezeichnung "Disco
Swing", um dem Tanz einen moderneren und offeneren Anstrich zu geben. Der
Discofox bietet die Freiheit, die Elemente vieler Tanzrichtungen (R'n'R, Boogie,
Swing, Mambo, Salsa, Cha Cha Cha etc.) miteinander zu kombinieren.
Quelle:
Tanzlexikon, Tanzsportverband der Schweiz
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